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Weinkultur kehrte nach Ungarn zurück

Unterwegs auf der Weinstraße Villány-Siklós

Villány - Wein und Ungarn - das gehört auch in den Vorstellungen vieler Deutscher zusammen. In dem am südlichsten gelegenen Anbaugebiet des Donaulandes bilden Rotwein und die Kleinstadt Villány eine Einheit. Wer im Wein nicht den Rausch, sondern die Harmonie von Duft, Aroma und Geschmack sucht, findet an der Weinstraße Villány-Siklós eine Welt, in der sich Vielfalt der Weine mit touristischen Dienstleistungen verbindet. Sie wurde 1994 als erste Weinstraße in Ungarn gegründet.

An den Südhängen des Höhenrückens vom Tenkesberg in Harkány nach Villány kommt der Frühling früher als anderswo in Ungarn, gibt es die meiste Sonne im Land, die noch dazu auf besonders guten Boden fällt. Was herauskommt, sind ein edler Rotwein, den viele Kenner für den besten in Ungarn halten. Jeder darf das selbst erkunden bei den gastfreundlichen Erzeugern in den Siedlungen der Region, wo sich Keller an Keller reiht, über 2000 Produzenten zum Verkosten einladen. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen für ihre Weine sprechen von einer hohen Qualität. 

Ungeachtet jahrundertealter Weinbau-Tradition war das nicht immer so. "Bei unserem Start gab es ein landesweites Defizit: Der Ungar verstand nichts mehr vom Weintrinken", sagt die Präsidentin des Vereins Weinstraße Villány-Siklós, Leonóra Becker. "Die Kultur des Weintrinkens war verloren gegangen." Wein sei zu Niedrigpreisen aufgekauft, vermischt und in die Sowjetunion geliefert worden - ein barbarisches Verfahren.

Damit sollte Schluss sein, entschied Becker mit Weinbauern, Tourismus-Dienstleistern und Selbstverwaltungen. 18 Gründungsmitglieder schlossen sich zum Verein zusammen. Heute zählt er 80 Mitglieder, darunter zehn Städte und Gemeinden. Zum Wein überall an der Weinstraße kommen Sehenswürdigkeiten, Naturschönheiten und Erlebniswelten, so Harkány mit seinem Heilwasser, Siklós mit der imposanten Burg, Palkonya mit dem Kellerdorf. Villány liegt im Zentrum von allem.

Vorbilder fand der Verein in Deutschland, Österreich und Frankreich. Eine Studienreise nach Rheinland-Pfalz, in das Elsass und zum österreichischen Nachbarn brachte Anregungen. Heute laden Weinstraßen in allen 22 Anbaugebieten Ungarns Touristen ein. Sie alle nutzten die Erfahrungen von Villány. Das Verhältnis der Ungarn zum Wein erlebte fantastische Veränderungen, berichtet Becker. www.borut.hu  (Printausgabe der Balaton Zeitung, Nr. 4/2007 - 29.04.2007)


Wellness-Bad am Goldstrand

Bei der Saisonverlängerung steht Siófok an der Spitze

Im März kann mit dem Bau begonnen werden und bis zum nächsten Sommer soll das Wellness-Bad am Goldstrand fertiggestellt sein. Die überdachte Anlage kann im Verein mit den schon eröffneten Vier-Sterne-Hotels in Siófok zu einer Touristenattraktion werden, die die Saison verlängert. Die Stadt steht damit an der Spitze am Südufer des Balaton.   mehr ... (Printausgabe der Balaton Zeitung, Nr. 2/2005)


Straßensteuer für ausländische Kraftfahrer?

Finanzministerium sucht neue Einnahmequellen

Mit einer Straßensteuer möchte das Finanzministerium jedes Fahrzeug belegen, das kein ungarisches Kennzeichen hat. In Verbindung mit der Nachricht sagte Ákos Niklai, der Vorsitzende des Ungarischen Hotelverbandes: Nach seiner Auffassung entstand diese Vorstellung auf einer nicht durchdachten Ideenbörse, wo in den vergangenen Wochen auch schon die TV-Nutzungsgebühren oder die Erhöhung der Fremdenverkehrssteuer zur Sprache kamen.    mehr ... (Printausgabe der Balaton Zeitung, Nr. 2/2005)


Ungarn will Mehrwertsteuer senken

Umfangreiche Steuerreform geplant

In Ungarn soll der höchste Mehrwertsteuersatz von derzeit 25,0 Prozent um mindestens 5,0 Prozentpunkte gesenkt werden. Dies ist Teil einer umfangreichen Steuerreform, die in den nächsten Monaten ausgearbeitet werden und drei bis fünf Jahre Geltung haben soll. Das kündigte Ungarns Finanzminister Tibor Draskovics Ende Januar an. Der mittlere Mehrwertsteuersatz von 15,0 Prozent solle abgeschafft werden und der Mindestsatz von 5,0 Prozent wahrscheinlich erhalten bleiben.    mehr ... (Printausgabe der Balaton Zeitung, Nr. 2/2005)


Angeln am Balaton fast unmöglich

Drastisch steigende Preise und neue Angelordnung

Ab Januar stiegen die Preise für Angelscheine um 25 bis 30 Prozent und eine neue, verschärfte Angelordnung trat in Kraft. Momentan ist es ziemlich schwierig, in der Umgebung des Sees eine Tageskarte zu erhalten, was die Balatoner Halászati Rt. allerdings erleichtern möchte.    mehr ... (Printausgabe der Balaton Zeitung, Nr. 2/2005)


Preisgünstige Grundstücke in Marcali

Gemeinde möchte die Gestaltung der Ortsstruktur beeinflussen

Die Selbstverwaltung ist durch den Verkauf billiger eigener Grundstücke bestrebt, die Grundstückspreise in Macali zu drücken – erfuhren wir von dem Bürgermeister László Süto. Damit möchte man einerseits die Gestaltung der Ortsstruktur beeinflussen, andererseits den Einwohnern der umgebenden Dörfer einen Anreiz geben, sich in der Stadt anzusiedeln.  mehr ... (Printausgabe der Balaton Zeitung, Nr. 11/2004)


Grundstücke für einen Forint

Für Ecseny zahlte es sich nicht aus, in Tetétlen ist die Nachfrage riesig

Es war vor fast vier Jahren, als Ecseny Unternehmen die Grundstücksimmobilien der Selbstverwaltung für die symbolische Summe von einem Forint anbot, woraus dann doch keine Erfolgsgeschichte wurde. Tetétlen fürchtet keinen ähnlichen Misserfolg. In der vergangenen Woche bot es Grundstücke für einen Forint an und wegen der zu großen Nachfrage musste schon jetzt die Annahme der Anträge gestoppt werden. mehr ... (Printausgabe der Balaton Zeitung, Nr. 11/2004)


Schwimmbad in Keszthely geplant

Positive Vorzeichen in der Haushaltsführung

Dieser Tage sah die Selbstverwaltung von Keszthely den Haushaltsplan des ersten Halbjahrs durch und zum ersten Mal seit zehn Jahren zeigten sich in diesem Bereich positive Vorzeichen. Obwohl die Opposition die Bevölkerung glauben machen möchte, dass die Selbstverwaltung das Vermögen des Ortes aufbraucht, bestätigen das die tatsächlichen Daten nicht. mehr ... (Printausgabe der Balaton Zeitung, Nr. 11/2004)


Einwanderung von Ausländern

Informationen von Rechtsanwalt Dr. Szász

Den Antrag auf Einwanderung kann der Ausländer einreichen, der nicht über die ungarische Staatsbürgerschaft verfügt. Der Antrag auf Einwanderung muss auf dem vorgeschriebenen Vordruck persönlich bzw. bei einem gemeinsamen Antrag von dem volljährigen Familienmitglied bei der gemäß dem ständigen oder gewöhnlichen Wohnsitz des Ausländers zuständigen ungarischen Auslandsvertretung oder der entsprechend des zukünftigen ungarischen Wohnortes zuständigen Verwaltungsbehörde eingereicht werden. mehr ... 
(Printausgabe der Balaton Zeitung, Nr. 11/2004)

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